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Subprojekt A2.2: Optimierung der Erträge des Energiepflanzenbaus durch standortspezifische Biomassepotenzialanalysen


Mit den bisherigen allgemein üblichen und schnell durchführbaren Potenzialberechnungen, bei denen vorhandene Erntedaten der statistischen Landesämter auf die Flächen umgerechnet werden, sind präzise Biomassepotenziale nicht abschätzbar. Um bessere Anbauempfehlungen geben zu können, sind flächen­spezifische Erntedaten notwendig, die aber den Statistikämtern nicht im benötigten Detaillierungsgrad vorliegen (Ausnahme: punktuelle Stichprobenerhebungen in Form der besonderen Ernteermittlungen, BEE). Hier können die in diesem Subprojekt geplanten Abschätzungen belastbarere Vorschläge liefern.

Mit den im Niedersächsischen Bodeninformationssystem (NIBIS) des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vorliegenden digitalen Klima- und Bodendaten existieren für das niedersächsische Landesgebiet hoch aufgelöste Basisinformationen (Maßstab 1:5000). Auf dieser Grundlage können die für die Biomassepotenzialerhebung benötigten Parameter für verschiedene Kulturen und Anbaukonzepte verknüpft werden.