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Teilprojekt G2: Schadstoffemissionen bei der Verbrennung von Waldholz und Kurzumtriebshölzern von nicht belasteten und belasteten Standorten


Die Akzeptanz für die Verbrennung der erneuerbaren Energieträger Holz und Stroh leidet unter den Feinstaubmengen in der Abluft. Das wirkliche Gefährdungspotenzial des Feinstaubs durch Schadstoffe ist jedoch nur wenig bekannt. Korngrößenorientierte simultane Untersuchungen anorganischer und organischer Komponenten zusammen mit einer elektronenmikroskopischen Charakterisierung des Feinstaubs von Biomassefeuerungen wurden bisher kaum vorgenommen. Durch kombinierte Abgas­messungen der Gehalte und Massenflüsse zahlreicher Elemente und organischer Stoffe bei modernen Holz- und Strohfeuerungen aber auch bei Biogasverbrennungsanlagen soll dies nachgeholt werden. Wegen der extremen Gefährlichkeit sollen die Staubfraktionen zum Teil korngrößendifferenziert analysiert und ihre wasserlöslichen Elementanteile ermittelt werden. Die erhaltenen Resultate liefern eine Grundlage zur Einschätzung der gesundheitlichen Relevanz der Emissionen und sollen zu einer differenzierteren Diskussion zur Akzeptanz von Biomasseverbrennungsanlagen beitragen. Diese bisher zu wenig genutzten Restbiomassen vergrößern das regenerative Energiepotenzial, sind bedarfsgerecht nutzbar und stellen keine Konkurrenz zur Nahrungs- und Futtermittelproduktion dar. Sie sind wichtiger Baustein der mit dem Vorhaben angestrebten zukunftsorientierten regionalen Bioenergiekonzepte.