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Teilprojekt G1: Bioenergetische Nutzungskonzepte für kontaminierte Standorte

Mit Schadelementen kontaminierte Standorte sind verbreitet in Ballungsgebieten, insbesondere aber in den Überflutungsbereichen der großen deutschen Flüsse. Potenziell kontaminierte Flächen nehmen etwa 8 % der Landesfläche Deutschlands ein (davon 5 % Acker und Grünland). Sie sollten einer sinnvollen energetischen Nutzung zugeführt werden. Systematische Anbauversuche auf unterschiedlich stark kontaminierten Böden in Töpfen und im Freiland sollen zeigen, welche Energiepflanzen geringes Aufnahmevermögen für kationische und anionische Schadelemente haben und sich für den Anbau auf kontaminierten Standorten eignen. Nicht die Phytoremediation der Standorte ist das Ziel, sondern die Erzeugung möglichst schadelementarmer Pflanzenmaterialien für die bioenergetische Nutzung. Zusätzlich soll erfasst werden, bei welchen Bodenparametern die Schadelementaufnahme am geringsten ist und welchen Einfluss die Rückführung von Gärresten aus der Biogasgewinnung auf die Schadelementaufnahme der Pflanzen hat.